#33 Daniela A. Brügger [DE]: Spitzensport, Führung in unsicheren Zeiten und Nachrichtendienst

Shownotes

Daniela A. Brügger war Schweizermeisterin im Modernen Fünfkampf. Heute ist sie Vizedirektorin des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) und leitet dessen fachlich heterogensten Direktionsbereich. Zwei Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und die doch etwas gemeinsam haben: Es braucht Vielseitigkeit, Ausdauer und die Fähigkeit, auch unter Druck handlungsfähig zu bleiben.

Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen (HSG) sammelte sie langjährige Erfahrung in strategischer Transformation, Digitalisierung und Leadership. Darüber hinaus engagiert sie sich für die Förderung von Nachwuchstalenten: Als Mitglied der Zulassungskommission des Concours Diplomatique des EDA wirkte sie bei der Auswahl der nächsten Generation Schweizer Diplomatinnen und Diplomaten mit. Auch der Schweizerischen Studienstiftung ist sie eng verbunden: Von 2001 bis 2005 selbst Geförderte, engagiert sie sich heute als Assessorin.

Ihre Führungserfahrung im dynamischen sicherheitspolitischen Umfeld macht Daniela A. Brügger zu einer spannenden Gesprächspartnerin. m Podcast spricht sie über Führung in einer VUCA-Welt und wie es gelingt, dass Organisationen auch in Zeiten hoher Unsicherheit, Komplexität und Volatilität handlungsfähig bleiben.

Moderation: Nicholas Arnold
Website: www.studienstiftung.ch
Produktion: Podcast Zurich
Graphik Logo: Bettina Gysin, basierend auf ein Werk von Alissa Siara, ehemalige Geförderte

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben die geopolitische und die sicherheitspolitische Lage aktuell, die sich unglaublich schnell verändert.

00:00:06: Eine Krise folgt der anderen.

00:00:08: Wir sprechen von Polikrisen, die wir zu bewältigen haben.

00:00:13: Und da geht es insbesondere um den Nachrichtendienst des Bundes so auszurichten, aufzustellen, dass wir schnelle Reaktionszeiten haben, sehr schnell uns an Neue Begebenheiten anpassen

00:00:47: können.

00:00:50: Ein Podcast der Schweizerischen Studienstiftung.

00:01:04: Inspirierende Gespräche mit dem Netzwerk heute mit dabei bist.

00:01:10: Ganz herzlich willkommen!

00:01:11: Vielen Dank, ich röme mich sehr, dass ich hier sein darf.

00:01:14: Daniela wie gehabt würde ich dich ganz gerne kurz den Hörerinnen und Hören vorstellen.

00:01:18: du warst von zwei tausend eins bis zweitausends fünf Geförderte der Studien Stiftung und unterstützt uns seit Zwei Tausend Acht auch als Assessorin in denen nun knapp zwanzig Jahren seit deinem Austritt aus unserer Stiftungen hast Du ganz vielfältige Berufs- und Führungserfahrungen im Privaten also auch im öffentlichen Sektor gesammelt.

00:01:38: Gemein ist deine Tätigkeiten, dass du einen starken Fokus auf Transformationsprozesse legst.

00:01:44: Diese begleitest und natürlich auch verantwortest.

00:01:47: Dies ist auch ein wichtiger Bestandteil deiner heutigen Tätigkeit als Vizet-Direktorin des Nachrichtendienstes des Bundes.

00:01:54: Und natürlich machst du auch neben deinen beruflichen Tätigkeiten ganz viel spannendes wie alle unsere Gäste die wir im Studium begrüßen dürfen.

00:02:02: Eine ganz bedeutende Rolle in deinem Leben spielt zum Beispiel der Sport.

00:02:06: Nicht zuletzt bist du ehemalige Schweizer Meisterin und warst Teil der Schweizer Nationalmannschaft im modernen Fünfkampf.

00:02:15: Und genau mit diesem modernen fünfkampf möchte ich vielleicht gleich einsteigen, ich muss ehrlich gesagt gestehen.

00:02:23: Vielleicht könnte ich die zehn Sportarten des Zehn-Kampfs aufzählen?

00:02:27: Beim modernen fünffkampf fühle es mir ein bisschen schwieriger.

00:02:31: Vielleicht kannst du die Sportart den modernen five Kampf unseren Hörerinnen, unseren höheren ein bisschen näherbringen und uns auch sagen, wieso du diesen Sport gewählt hast.

00:02:41: Was dich daran gereizt hat?

00:02:44: Ja sehr gerne!

00:02:45: Der moderne Fünfkampf besteht aus Fechten, Schwimmen, Springreiten, Schießen- und Laufen.

00:02:50: oder hat es zumindest damals, wo ich diese Sportart betrieben habe... Wahrscheinlich vielseitigste olympische Sportart.

00:02:58: und in Paris an den Olympischen Spielen musste sich der moderne Fünfkampf auch gleich selber neu erfinden, damit er überhaupt im Olympischen Programm bestehen blieb.

00:03:07: Neu gibt es die Disziplin-Obssäckel.

00:03:10: das ist ein Hindernislauf der Anstelle des Springreiten eingeführt wurde.

00:03:15: Und ja du hast mich gefragt, was hat mich der modernen Fünfkampf so fasziniert hat?

00:03:21: über fast zehn Jahre?

00:03:23: Ich bin ursprünglich aus dem aus der Disziplin schwimmen gekommen, habe das auch wegkampfmäßig betrieben und es wurde mir irgendwann, glaube ich war irgendwie zehnjährig.

00:03:34: Da ging es darum dass ich dann zweimal pro Tag ins Wasser steigen sollte meine Bahn ziehen sollte und da wurde mir wirklich bewusst dass das hin- und herschwimmen in diesen Bahnen einfach zu langweilig ist für mich und ich hab mich ein bisschen ungesehen was es sonst noch gibt an Sportarten bin dann eher zufällig zum modernen Fünfkampf gekommen.

00:03:53: Ich bin unglaublich fasziniert von der Vielseitigkeit.

00:03:56: Das ist wirklich das, was mich eigentlich über die Jahre immer wieder begeistert hat und dieses Sport hat.

00:04:03: Wie du gesagt hast, jetzt wahrscheinlich schwimmen nicht die Lieblingsdisziplin?

00:04:07: Was ist denn die Lieblingsdiszipline?

00:04:10: Ja, das Gute am Fünfkampf ist es, dass er fünf Disziplinen gibt.

00:04:13: Und jetzt mal wenn du gerade so ein bisschen genug von der einen Disziplin hast dann hast du noch vier andere die du immer noch toll findest.

00:04:21: und so ist also eigentlich auch so ein kontinuierlicher... ...es Wechselspiel zwischen den verschiedenen Sportarten.

00:04:26: Ich könnte gar nicht sagen ich hätte eine lieber als die anderen gemacht sondern es ist halt je nach Phase grade einmal die eine einmal die andere Sportart gewesen.

00:04:34: und ja das ist eigentlich das was auch den Fünfkampf ausmacht.

00:04:39: Du hast ja auch Kinder.

00:04:40: Ich frage jetzt eine blöde Frage ein bisschen, aber es gibt ja auch den Laser Run oder Pistolen-Schießen.

00:04:46: Weiß nicht?

00:04:46: Kinder spielen manchmal gerne Laser Tag.

00:04:48: Hast du das mit ihnen schon gespielt und hast sie gewinnen lassen?

00:04:52: Laser Tag!

00:04:53: Ja, das finden Sie natürlich toll.

00:04:55: Aber so weit sind sie natürlich noch nicht Und die dürfen natürlich ganz gerne ihre eigenen Erfahrungen sammeln Mit Sportarten, die sich ausprobieren dürfen

00:05:04: Vielleicht um ein bisschen dieses Thema Vielseitigkeit, das du erwähnt hast gleich aufzunehmen.

00:05:09: Das gesagt eben den modernen Fünfkampf hast du gewählt weil er sehr vielseitig ist.

00:05:13: ich glaube das allgemein nicht so was du suchst die Vielfältigkeit.

00:05:18: genau deinem LinkedIn Profil ist zu lesen dass du dich sehr gerne in einem sogenannten WUKA in einer sogenannten WUKA-Umgebung bewegst.

00:05:26: Also um uns den Hörerinnen dieses Kürzeln näherzubringen, WUKA steht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity.

00:05:35: Das heißt eigentlich kurz man ist einen dynamischen Umfeld unterwegs mit vielen Veränderungen.

00:05:42: Jetzt habe ich so ein bisschen meine Interpretation davon gesagt.

00:05:44: aber was verstehst du unter diesem WUCA-Kürzel?

00:05:48: Und wieso passt das zu dir?

00:05:50: Wieso ist es relevant für dich?

00:05:53: Ja, also du hast das ganz schön schon gesagt.

00:05:55: Eigentlich diese Vuka-Welt ist nichts anderes als eben dass sich die Welt um uns herum immer ständig erneuert, ständig eigentlich weiter verändert, weiterentwickelt und eben auch sehr viele Unsicherheiten mit sich bringt, sodass man gar nicht mehr alles voraussehen kann, dass man mit diesen Unsicherigkeiten und der Ambiguität eben sich darauf einstellen muss, flexibel agieren muss.

00:06:20: Und diese Vuka-Welter fordert insbesondere eben von den Unternehmen und auch von den Führungskräften eine ganz neue Führungen die vor allem auch Flexibilität und Anpassungsfähigkeit ausgerichtet ist.

00:06:36: Ich persönlich, ja.

00:06:37: Das ist tatsächlich so diese Vielseitigkeit, die fasziniert mich und begleitet mich durch meine Karriere eigentlich schon das ganze Leben jetzt.

00:06:45: Es ist etwas, was ich immer wieder schätze, mich auf neue Situationen einzulassen.

00:06:51: Dort eigentlich auch dieses dynamische Element, dass ich bin von meiner Persönlichkeit, ich mag es wenn etwas läuft.

00:06:57: Ich bin überhaupt nicht diejenige, die jetzt da ein Däumchen drehen, das wäre für mich das Schlimmste.

00:07:04: glaube

00:07:05: Führungskräfte müssen auch auf diese WUK-Aumgebung neue Gegebenheiten Lösungen finden, neue Führungsarbeit leisten.

00:07:14: Wie hast du das mitbekommen?

00:07:15: Hast du es dann einfach im Rahmen deiner Tätigkeiten erlernt oder hast du auch schon viel aus dem Studium mitgenommen?

00:07:21: Vielleicht als kurze Randbemerkung für mich war dieses WUKA Kürzletters relativ Neues aber vielleicht liegt das an mir.

00:07:28: Hast du dich damit auch im Studium schon befasst?

00:07:31: Nein überhaupt nicht!

00:07:33: Interessanterweise ist es wahr.

00:07:34: Ich glaube, zu der Zeit, wo ich studiert habe im Jahr war es kein Thema.

00:07:40: Das hat wirklich auch in den letzten zehn, fünfzehn Jahren sehr stark noch an Bedeutung gewonnen und ursprünglich aus den USA und dort aus der Armee ist der Begriff WUKA geprägt bei uns.

00:07:53: Lernen kann man das nicht per se, sondern es ist eben vor allem Learning on the job.

00:07:58: Also learning by doing.

00:07:59: mit den Erfahrungen die ich machen durfte im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeiten habe ich mir einen kleinen Rucksack angeeignet.

00:08:06: Den erweitere ich natürlich auch jetzt immer noch gerne und ich glaube es geht weiter.

00:08:11: also man hat nie aus gelernt.

00:08:13: schlussendlich.

00:08:15: Also auch immer die konstante Weiterentwicklung persönlich.

00:08:20: Du hast ja schon viele Erfahrungen gesammelt.

00:08:22: Jetzt bist du heute beim Nachrichtendienst des Bundesvizedirektorin.

00:08:27: Ich denke, dass die Arbeit beim Ende betrifft deine Freude an dieser WUKA-Umwelt.

00:08:32: Vielleicht kannst du uns ein bisschen sagen, was deine Tätigkeiten beim Nachrichtendienst sind und was du da machst?

00:08:39: Ja, absolut.

00:08:41: Wie du sagst der Nachrichtendienst der NDB ist genau in der Schnittstelle natürlich in dieser Wuka-Welt tätig.

00:08:47: Das ist das was uns prägt.

00:08:50: Wir haben die geopolitische und die sicherheitspolitische Lage aktuell Die sich unglaublich schnell.

00:08:56: eine Krise folgt der anderen.

00:08:58: Wir sprechen von Polikrisen, die wir zu bewältigen haben und da geht es insbesondere natürlich darum eben den Nachrichtendienst des Bundes so auszurichten, so aufzustellen dass wir schnelle Reaktionszeiten haben das wir sehr schnell uns anpassen können an neue Begebenheiten.

00:09:16: Das sind wir aktuell daran, das liest man auch in den Medien.

00:09:20: ich erzähle da nichts neues oder Geheimes

00:09:47: Würdest du jungen Menschen, oder empfiehles zu jungen beim Nachrichtendienst zu arbeiten.

00:09:56: Ja, es ist mir wichtig dass ich da noch ein bisschen Erwartungsmanagement betreibe weil der Rendeweg hat ja definitiv seit dem mystisches Ansicht das bringt die Arbeit in der Natur der Arbeit des nachrichten dienst mit sich und für uns ist es eigentlich immer wichtig passt die Persönlichkeit zum Nachrichtendienst?

00:10:16: wir suchen keine James Bond Das mag manchmal ein bisschen erstaunen, sondern was wir suchen sind Menschen die eben lieber im Hintergrund wirken und nicht unbedingt in den Anspruch haben im Rampenlicht zu stehen.

00:10:30: auch so ein bisschen der Persönlichkeit dann geschuldet, damit man muss umgehen können.

00:10:33: Also dass das Ego ein bisschen zurückstellen und für die Sache da sein, für die Sicherheit des Schweiz sich einsetzen zu wollen.

00:10:41: Ja eine wichtige Voraussetzung für den Endebett tätig zu sein ist sicherlich vielseitig interessiert zu sein.

00:10:46: Was ich denke da eben an die Studienstiftung zurück in meine Zeit dort – es ist natürlich das was die Studien Stiftler auszeichnet dieses vielseITige Interessen für diese Offenheit mitzubringen.

00:10:58: Das ist sehr gut.

00:11:00: Genau, wir sind beim Stichwort junge Menschen.

00:11:02: Die jungen Menschen liegen dir am Herzen, also ihre Entwicklung auch zu unterstützen.

00:11:06: Du bist ja unter anderem Assessorin bei uns.

00:11:10: Vielleicht kannst du uns auch sagen wieso hast du dieses Engagement als Assessorian bei uns gewählt?

00:11:17: Was hat dich daran gereizt?

00:11:19: Ja es gibt so zwei Dinge die mich eigentlich faszinieren an diese Rolle, mich dort einzubringen als Assressorin das eines sicherlich auch der Gesellschaft zurückgeben zu dürfen.

00:11:32: Insbesondere nach der Studienstiftung.

00:11:33: Ich durfte, wenn meine Aktivzeit als Studienstifterin sehr viel profitieren von dem Angebot und das hat mich geprägt auch aus Personen und dass es mir ein großes Anliegen ist zurückzugeben.

00:11:47: Der zweite Punkt, weshalb ich mich als Assessorin engagiere, ist der Austausch mit den jungen Menschen.

00:11:52: Wenn ich die Jahrgänge der Kandidierten anschaue, dann merke ich jeweils auch, dass ich langsam älter werde Und die jungen Studierenden gehören natürlich einer anderen Generation an und es ist unglaublich spannend, eben in diesen Gesprächen zu sehen wie die GenZ tickt.

00:12:07: Was ihnen wichtig ist auch ihre erfrischenden Perspektiven da kennenlernen zu dürfen und eben dieser Austausch dieses in Kontakt reden ich glaube das ist für mich unglaublich inspiriert.

00:12:18: dass jeweils nach diesen Assessment-Tagen ja doch relativ intensiv sind ist es für mich eigentlich immer so eine Ja, eine schöne Erfahrung die einem auch wirklich etwas selber noch wieder mitgibt.

00:12:30: Erinnernst du dich noch an dein eigenes Assessment dazu mal?

00:12:34: Im Wagen!

00:12:37: Was besonders, was hier in Erinnerung geblieben ist und was du gestresst...

00:12:41: Ich war unglaublich nervös das weiß ich noch.

00:12:44: Das war glaube ich für mich nervöser als ich jemals vor einer Gimiprüfung war oder so weil ich einfach nicht wusste, was genau auf mich zukommt.

00:12:54: Aber ich habe dann die Atmosphäre ... Ich glaube, wo das der Tag begonnen hat, habe ich dann sofort gemerkt, ah, das ist eine tolle Umgebung, eine gute Energie, die da vorhanden ist und da war die Nervosität auch ein bisschen

00:13:07: gelindert.".

00:13:08: Das ist sicher immer noch unser Ziel heute eben, dass es eine angenehme aber anspruchsvolle Atmosphere ist.

00:13:13: an den Auswahlseminaren dazu.

00:13:15: tragen natürlich auch unsere Assessorinnen und Assessoren bei.

00:13:18: Vielleicht sagst du uns kurz, denn du hast ja immer intensive Gespräche mit den Kandidierenden.

00:13:23: Worauf achtest du da besonders?

00:13:26: Ja für mich ist es immer ihr machte schon eine Vorauswahl und da können wir auch darauf schauen dass wirklich eben Personen sind die wir dann in Gesprächen haben Unglaublich viel schon geleistet haben, somit geht es wirklich darum um die Persönlichkeiten.

00:13:42: Passen sie auch?

00:13:44: Ist die Motivation vorhanden ist das nicht etwas was einfach noch intensiv mit aufgenommen werden möchte sondern dass die Person eben auch intrinsisch motiviert ist auch aktiv mitzuarbeiten.

00:13:57: ich glaube das ist ja auch die Studienstiftung lebt davon dass sie aktiv gefördert und dann eben auch sich aktiv einbringen.

00:14:03: Für mich persönlich sind dann noch ein paar weitere Punkte ausschlaggebend.

00:14:07: Ich sage den, um da wieder ein bisschen den Link zu machen zur Wuka-Welt.

00:14:12: Das sind die sogenannten Zukunftskills und das sind die Fähigkeiten, die wir eben in einer Wuka Welt brauchen.

00:14:19: In einer Welt, die sich immer schneller verändert – beispielsweise das systemische Denken also dass wir eben an Abhängigkeiten denken können, dass wir antizipieren was kommt als nächstes immer einen Schritt vorausdenken Das ist etwas, das ich gerade jetzt auch in der täglichen Arbeit beim Nachrichtendienst, was unglaublich wichtig und wertvoll ist.

00:14:38: Und dann gleichzeitig auch sicherlich die Anpassungsfähigkeit, dass eine Person eben auch mit Rückschlägen umgehen kann, dass sie sich an neue Gegebenheiten anpassen kann.

00:14:48: Dass sie diese Resilienz – es ist ein großes Schlagwort aber ja tatsächlich eben diese Resilienz mitbringt Und als Ritterpunkt wäre für mich eben die Fähigkeit, auch sich selber reflektieren zu können.

00:15:00: Ich glaube das ist so die Basis um eben dann sich weiterentwickeln zu können.

00:15:04: Sehr spannend!

00:15:05: Vielen Dank.

00:15:06: Das sind ja dann auch Themen, die unsere geförderten in unserem Bildungsprogramm finden Um sich entsprechend auch weiterentwicklen zu können.

00:15:15: Vielleicht sind wir da bei einer Zeit oder deinerzeit In der Studienstiftung Du warst ja von eins bis zwei tausendfünf Was du geförderte, hast du besondere Erinnerungen an die Studienstiftung.

00:15:30: Etwas was du besonders mitnehmen konntest dann für deinen weiteren Weg oder eine bestimmte Veranstaltung, die dem Kopf geblieben ist oder Begegnungen

00:15:39: etc.,

00:15:40: die du mit uns teilen kannst?

00:15:43: Begegnungen gab es natürlich ganz viele.

00:15:46: Es sind auch Freundschaften entstanden dadurch, die ich heute noch pflege.

00:15:50: Kontakte, ein Netzwerk, worauf man zurückgreifen kann – auch wenn man sich vielleicht ein oder zwei Jahre gerade nicht mehr gesehen hat und gesprochen hat aber trotzdem ein sehr wertvolles Netzwerk.

00:16:02: Ja, wenn du mich fragst, ein bestimmtes Event?

00:16:04: Nein das gibt es in dem Sinne... Ich glaube, es ist das erste Event überhaupt, dass mir so ein bisschen geblieben ist.

00:16:11: Aber ich kann dir nicht mal mehr sagen, um was es gegangen ist.

00:16:15: Sondern ich erinnere mich einfach an das Gefühl, dass es bei mir hinterlassen hat.

00:16:19: und eben habe ich in der Uni St.

00:16:23: Garn studiert.

00:16:23: Ich war immer in dieser Bubble von BWL- und VWL Juristen unterwegs Und da gab es eigentlich bei der Meinungsbildung nicht wahnsinnig große Diversität sag' ich mal.

00:16:38: Und das erste Mal, wo ich eben so in einem Event war mit diesen ganz unterschiedlichen ... Ich weiß noch.

00:16:44: Es war ein Theologe dabei, dass es mir geblieben.

00:16:47: Ein Mediziner war dabei und nach ganz vielen anderen spannenden Backgrounds.

00:16:51: Und es war tatsächlich so, dass ich vorher noch nie mit einem Theologen diskutiert hatte und gemerkt habe, wow!

00:16:56: Das sind ja richtig coole Perspektiven, die da zusammenkommen.

00:17:00: Für mich war das einfach dieses zu merken, da ist noch viel mehr da als ich in meiner täglichen Bubble eben in meinem Uni-Alltag erlebe.

00:17:10: Ich muss dann dem vielleicht nachgehen was das für eine Veranstaltung war die du dazu mal versucht hast.

00:17:15: aber schön zu hören dass eben diese Diversität dieser Meinungsaustausch sehr stark bei dir geblieben ist.

00:17:23: Jetzt schon ein bisschen gesprochen von deinen vielfältigen Tätigkeiten.

00:17:26: Du bist natürlich beruflich sehr gefordert, vielleicht auch Stichwort WUKA umgeben und vielleicht auch ein bisschen Stress zum Teil.

00:17:35: wie findest du den Ausgleich?

00:17:37: Was machst du so in der Freizeit und inwiefern begleitet sich der Sport auch dort noch weiter?

00:17:43: In der Tat mein aktueller Job ist tatsächlich... sehr intensiv und umso wichtiger ist es eben auch mal bewusst abschalten zu können, bewusst ein Ausgleich zu schaffen.

00:17:54: Den finde ich vor allem mit Zeit mit meiner Familie.

00:17:56: das gibt mir sehr viel Energie.

00:17:58: Ich mache sehr gerne lange Spaziergänge in der Natur.

00:18:03: Wenn ich draußen bin dann kommen wir eigentlich bei die besten Ideen.

00:18:06: manchmal denke ich da noch ein bisschen weiter aber kann dann auch sehr gut abschalten.

00:18:12: Ich glaube, es ist abschalten ist wirklich sehr wichtig auch ein bisschen Distanz haben zu können.

00:18:16: Was mir auch beim Abschalten hilft ist Sport grundsätzlich.

00:18:20: dort kann ich eigentlich sofort was immer abschalten.

00:18:23: Und inwiefern mich der Sport noch begleitet, also ich mache keinen modernen Fünfkampf mehr.

00:18:29: Aber was natürlich geblieben ist, ist sicherlich eben die Werte, die ich mitgenommen habe aus dieser Zeit.

00:18:34: Also denke dann an Disziplin, an Durchhaltevermögen und an Fokus sind alles Werte die mich jetzt auch nach wie vor im Alltag immer wieder begleiten.

00:18:45: Spannend du hast das vielleicht... Noch kurz das Abschalten erwähnt, ist nicht ganz einfach in der heutigen Welt abzuschalten.

00:18:51: Ich glaube auch es läuft stets etwas.

00:18:53: vielleicht ist man auch oft am Handy schaut wieder was in der Welt passiert die gerade ja sehr komplex und von Unsicherheit geprägt ist.

00:19:02: hast du da gewisse Tipps?

00:19:04: Das ist eine sehr gute Frage.

00:19:08: Nicht irgendwie ein Ritual habe ich in der Tat nicht.

00:19:13: Ich habe aber, was mich sehr geholfen hat, einmal mir die Frage zu stellen.

00:19:17: Wie lad ich eigentlich meine Batterien auf?

00:19:20: Und da gibt es ja so ein bisschen zwei Typen.

00:19:22: Die einen sind eher diejenigen, die unter Leute gehen und eben dort mit Menschen zusammen ihre Batterien auffladen können.

00:19:29: Ich bin eher der andere Typ.

00:19:31: wenn ich dann wirklich in Richtung leere Batterien laufen sollte, dann bin ich so dass ich gerne für mich bin Und da eigentlich meine Zeit auch wirklich bewusst herausnehme für mich und dann eben wieder mit vollen Batterien durchstarten kann nachher.

00:19:47: Liebe Daniela, vielen Dank für deine Zeit und fürs spannende Gespräch, dass du dir die Zeit genommen hast aus deinem anspruchsvollen Alltag für uns.

00:19:54: Es geht sicher heute noch weiter mit der Arbeit und hoffentlich auch mit der Freizeit.

00:19:59: Merci vielmals!

00:20:00: Liebe Hörerinnen und Hörern.

00:20:02: ganz herzlichen Dank wiederum fürs dabei sein bei einer neuen Ausgabe unseres Podcasts.

00:20:07: Unser Reise mit Persönlichkeiten aus unserem Netzwerk geht natürlich auch in Zukunft weiter.

00:20:14: Wir freuen uns, wenn wir sie auch bei der nächsten Folge dabei haben.

00:20:18: Anregungen und Ideen können Sie uns natürlich jederzeit gerne per Mail an infoatstudienstiftung.ch.

00:20:24: mitteilen.

00:20:25: In diesem Sinne ganz herzlichen Dank und bis

00:20:37: bald!

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